Schutz und Hilfe bei Glücksspiel
Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt und kann süchtig machen. Auf dieser Seite findest du kostenlose Hilfe in Deutschland und Werkzeuge, mit denen du dir Grenzen setzt.
Kostenlose Hilfe
- BIÖG-Telefonberatung zur Glücksspielsucht: 0800 1 37 27 00, kostenlos und anonym. Montag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.
- check-dein-spiel.de: Selbsttest, Informationen und ein anonymes Online-Programm des BIÖG – check-dein-spiel.de.
- Beratung vor Ort: Beratungsstellen in deiner Nähe findest du über buwei.de.
Auch Angehörige können sich an diese Stellen wenden.
Woran du merkst, dass es zu viel wird
- Du spielst länger oder mit mehr Geld als geplant.
- Du versuchst, Verluste mit neuen Einsätzen zurückzuholen.
- Du leihst Geld oder verschweigst anderen, wie viel du spielst.
- Du denkst auch außerhalb des Spiels oft an die nächste Runde.
Trifft einer dieser Punkte zu, ist ein Gespräch mit der Telefonberatung ein guter nächster Schritt. Es kostet nichts und bleibt anonym.
Grenzen setzen
- Budget festlegen, bevor du ein Casino öffnest, und nur Geld nutzen, das du für Freizeit ausgeben würdest.
- Zeit begrenzen, zum Beispiel mit einem Wecker.
- Limits im Konto setzen: Einzahlungs-, Verlust- und Zeitlimits findest du in der Regel in den Kontoeinstellungen.
- Pausen einlegen und nach einem Verlust nicht sofort weiterspielen.
Spielersperre
Bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis gibt es die bundesweite Spielersperre OASIS. Eine Selbstsperre gilt mindestens drei Monate, ohne eigene Angabe ein Jahr, und endet nicht von selbst, sondern nur auf Antrag. Für eine kurze Pause gibt es dort zusätzlich eine Sperre für 24 Stunden per Knopfdruck.
In jedem Casino, in dem du ein Konto hast, kannst du dich außerdem über die Kontoeinstellungen oder den Kundendienst selbst sperren lassen. Wenn du merkst, dass du eine Pause brauchst: Nutze beides und sprich mit der Telefonberatung.
Kinder und Jugendliche
Die Teilnahme von Minderjährigen an Glücksspielen ist in Deutschland unzulässig. Wenn Kinder dein Gerät nutzen, helfen eigene Benutzerkonten und Jugendschutzfilter.
